Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen organisiert der „Feministische Frauenstreik Bremen“ am Mittwoch, 25. November 2020, 18 Uhr, am Goetheplatz eine Demo. DIE LINKE. Bremen ruft zur Teilnahme (unter Einhaltung der AHA-Regeln) auf.

Am 17. Dezember 1999 ernannte die UN-Generalversammlung den 25. November zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Leider hat der Tag bis heute seine Berechtigung.

„Häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, aber auch zunehmend digitale Gewalt sind noch immer Alltag in unserer Gesellschaft. Jede vierte Frau erlebt Gewalt in der Partnerschaft. Bewegungen wie #metoo zeugen eindrücklich davon, wie verbreitet Sexismus und sexualisierte Gewalt sind“, so Medine Yildiz, frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstandes DIE LINKE in Bremen, im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Queers am 25. November. „Rund 2.100 Fälle häuslicher Gewalt zeigt die Statistik der Polizei für Bremen und Bremerhaven für 2018. Bundesweit wird behauptet, dass die Zahlen während der Corona-Pandemie sogar um 7 Prozent gestiegen sind“, betont Medine Yildiz. „Jede Gewalttat an einer Frau oder einem Mädchen ist eine zu viel. Wir dürfen bei diesem Thema nicht wegschauen!“ DIE LINKE tritt dafür ein, den Gewaltschutz auszubauen und Maßnahmen zu ergreifen, damit Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem bekämpft wird.

Doris Achelwilm, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, kommentiert: „Wir haben die Bundesregierung letzte Woche im Plenum erneut aufgefordert, Femizide, also Frauenmorde, strategischer zu bekämpfen. Erst seit 2016 gibt es eine Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik zu sog. Partnerschaftsgewalt. Im letzten Jahr sind 267 Frauen in Deutschland getötet worden, weitere 542 haben Tötungsversuche überlebt. Wir fordern, dass tödliche Hasskriminalität an Frauen und Mädchen offiziell als Femizid erkannt wird und dieses spezifische Verbrechen entschieden verhindert und verfolgt wird. Dazu gehören die Einrichtung einer Beobachtungsstelle, erweiterte Polizeistatistiken, regelmäßige Forschungsberichte sowie der Ausbau des Hilfesystems entsprechend der Istanbul-Konvention.“

Die Istanbul-Konvention ist ein 2011 verabschiedetes Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, das auf nationaler Ebene – nach wie vor – umgesetzt werden muss.

 

 

Statement der Frauenbeauftragten für Frauen mit Behinderungen, in der Werkstatt Bremen und der Ersten Vorsitzenden des Landesfrauenrates Bremen – Bremer Frauenausschuss e.V.

Frauen mit Behinderungen sind besonders von Gewalt in jeglicher Form betroffen, wie diverse Studien und Berichte belegen.

Das gilt für alle Formen von Gewalt. So hat jede dritte bis vierte Frau mit Behinderung sexualisierte Gewalt erfahren. Das ist zwei- bis dreimal häufiger, als bei Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Neben der direkten persönlichen Gewalt gegen Frauen mit Behinderung sind sie vielfältigen Formen der Diskriminierung und struktureller Gewalt ausgesetzt.

Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist ein Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Er wird jedes Jahr am 25. November begangen.

Wir Frauenbeauftragten in der Werkstatt Bremen und der Landesfrauenrat Bremen – Bremer Frauenausschuss e.V. beteiligen uns an der Aktion der Bremer Frauenvertretungen und hissen gemeinsam die Flagge, die auf diesen Tag aufmerksam macht vor dem  Martinshof/Kwadrat.

Ramona Bauermann-Meyer

Perdita Heise

Andrea Buchelt

 

 

 

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie für Alleinerziehende?

Das Netzwerk für Alleinerziehende in Bremen möchte mit Fragen zu den Bereichen Gesundheit, Beruf/Beschäftigung, Finanzen, Wohnen, Bildung und Familie/soziales Leben ein Meinungsbild von den Alleinerziehenden einholen. Ihr sollt, natürlich anonym, selbst zu Wort kommen:

  • Wie habt Ihr die Situation in der Zeit der Kontaktbeschränkungen, der Schul- und KiTa-Schließungen erlebt?
  • Welche Unterstützung wünscht Ihr Euch?
  • Welche finanziellen Auswirkungen sind zu bewältigen?

Wozu?
Das Netzwerk für Alleinerziehende in Bremen will mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf die Situation der Alleinerziehenden lenken. Wir möchten wissen, wo mehr Unterstützung nötig ist. Die Ergebnisse der Umfrage werden u.a. an Verantwortliche in der Politik weitergegeben. Dafür brauchen wir viele Antworten!

Wir bitten Euch deshalb um Unterstützung!
Die Beantwortung der Umfrage dauert ca. 15 Minuten.

Zur Online-Umfrage geht es hier.

Im Rahmen der Feministischen Woche 2020 in Bremerhaven wird die Veranstaltung zu Intersektionalität auf Freitag, 06. November 2020 verschoben.

Beginn: 17 Uhr | Dauer: 2 Stunden
Teilnahme: offen für alle
Alter: ohne Begrenzung
Ort: online – Link wird vor Beginn auf der Internetseite der feministischen Woche bekannt gegeben

Unsere Referentin ist Jamie Schearer, Politikwissenschaftlerin, politische Aktivistin und Beraterin für Anti-Rassismus und Intersektionalität. Sie wird uns in Geschichte und Aktualität des Intersektionalitätsbegriffes einführen und Perspektiven eines intersektionalen Feminismus in Theorie und Praxis aufzeigen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Anmeldung erfolgt beim Stadtjugendring unter 0471/3088540 oder per Mail unter info@feministische-woche.de.

Der Deutsche Akademikerinnenbund Bremen e.V. freut sich, erstmalig eine Veranstaltung auf digitalem Wege anbieten zu können und lädt Sie und euch hiermit herzlich ein zum
Vortrag: Hochbegabte Mädchen – die Zeiten haben sich geändert – wirklich?

Referentin: Dr.in Annette Heinbokel, Dipl. Paed., Mitglied des DAB Bremen e.V.
Termin: 10.11.2020 von 17:00-18:30 Uhr
Ort: digital via Videokonferenzplattform „BigBlueButton“ über folgenden Link:
https://webmeetings.uni-vechta.de/b/cpl-pn0-n6i

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion.

Geänderte Zeiten und die Erziehung hochbegabter Mädchen – so hieß ein Vortrag, den Lynn H. Fox 1977 auf der 2. Weltkonferenz für hochbegabte Kinder hielt.Die Zeiten haben sich tatsächlich geändert – teilweise. Sie können heute Bundeskanzlerin, Astronautin, Spitzenmathematikerin werden und in ihrem Bereich den Nobelpreis gewinnen. Andererseits ist die Anzahl derjenigen Frauen, die Spitzenjobs erreichen, immer noch klein. Die Basis dieses Unterschieds wird bereits in der Schule festgeschrieben. Deswegen spricht unsere Referentin im Vortrag über die Ursprünge in der Schulzeit und die Auswirkungen auf die berufliche Laufbahn von hochbegabten Mädchen und Frauen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Gerhard-Marcks-Haus – Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei

Zur Pressekonferenz der Ausstellung Elisabeth Frink – »Man is an Animal« sind Sie herzlich am Donnerstag, den 29. Oktober um 11 Uhr in das Gerhard-Marcks-Haus eingeladen. Selbstverständlich gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Bitte melden Sie sich an unter: berg@marcks.de. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines Zoom-Meetings mit dem Direktor Arie Hartog.

In England ist die Bildhauerin Elisabeth Frink (1930-1993) ein Begriff, für das europäische Festland bleibt sie eine völlig neu zu entdeckende Künstlerpersönlichkeit. Die erste umfängliche Einzelausstellung hierzulande unter dem Titel »Man is an Animal« zeigt ausgewählte Werke aus ihrem Œuvre mit dem Fokus auf ihre Darstellungen von Männern, die sich mit dem Thema menschlicher Gewalt auseinandersetzen, ohne sie direkt abzubilden. Ausgestellt werden ca. 20 überlebensgroße Skulpturen und stilisierte Bronzeköpfe.

Die Ausstellung wird von 1. November 2020 bis zum 7. März 2021 im Gerhard-Marcks-Haus zu sehen sein und ist eine Kooperation mit dem Museum Beelden aan Zee in Den Haag (21. März bis 6. Juni 2021) mit Leihgaben aus mehreren Museums- und Privatsammlungen, u. a. aus der Tate in London und dem Yorkshire Sculpture Park in West Bretton, Wakefield. Es erscheint ein dreisprachiger Katalog auf Deutsch, Niederländisch und Englisch zum Preis von 29 Euro. Weitere Informationen über Elisabeth Frink und die Ausstellung erhalten Sie hier.

Gerhard-Marcks-Haus, Bettina Berg, Presse / PR, Am Wall 208, 28195 Bremen, www.marcks.de  Telefon: 0421 98 97 52 24, E-Mail: berg@marcks.de

ZGF und bfa zu Besuch im #denkraumbremerhaven

12. November 2020 // 16 Uhr // online // Registrierung unter https://nextmoderator.net/zgf

CO2-Emissionen, Erderwärmung, steigender Meeresspiegel – das sind Dinge, die viele Menschen mit Klimawandel verbinden. Aber Klimawandel hat auch eine soziale Dimension. Einkommen, Alter oder Geschlecht wirken sich darauf aus, wie wir zum Klimawandel beitragen, wie wir seine Auswirkungen spüren und was wir bereit sind, dagegen zu unternehmen – auch bei uns in Bremen und Bremerhaven!

In diesem Online-Workshop wollen wir uns den Zusammenhang zwischen Klima und Geschlecht näher anschauen und folgende Fragen beleuchten:

  • Welche Rolle spielen Geschlechterunterschiede bei der Verursachung von Klimawandel?
  • Wieso wirkt sich Klim
  • awandel auf Frauen anders aus?
  • Und wie können wir den Wandel gemeinsam gestalten?

Was erwartet dich:

  • Eine Einführung in das Thema
    durch Gotelind Alber von der Organisation gender cc – women for climate.
  • Danach werden zusammen mit FFF-Aktivistin Frederike Oberheim und Dr. Susanne Nawrath vom Klimahaus Bremerhaven sowie weiteren lokalen Akteurinnen Ansatzpunkte vor Ort gefunden.
  • Und abschließend gemeinsam mit dir Ideen für die Umsetzung einer geschlechtergerechten Klimapolitik in der Seestadt und für Bremen erarbeitet.

Bremerhaven als Klimastadt hat sich dazu verpflichtet, verantwortlich zu handeln, damit auch zukünftige Generationen in einer klimagerechten, lebenswerten und zukunftsfesten Stadt leben können. Echte Klimagerechtigkeit geht nicht ohne Geschlechtergerechtigkeit – gehen wir es gemeinsam an!

 

Du kannst dich bis zum 11. November 2020 unter https://nextmoderator.net/zgf für den Online-Workshop registrieren. Unseren Ablaufplan findest du hier.

Wir freuen uns auf deine/eure Teilnahme!

Den diesjährigen europäischen Tag gegen Menschenhandel nehmen die BBMeZ und die Gleichstellungsbeauftragte der BEK zum Anlass, Sie zu einer Fachveranstaltung zum Thema Menschenhandelsverfahren einzuladen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Zusammenarbeit zwischen Justiz und Fachberatungsstellen beleuchten.

Die Veranstaltet findet statt am:

Donnerstag, den 5. November 2020 15 bis 18 Uhr                                Gemeindezentrum St. Pauli, Große Krankenstraße 11, 28199 Bremen

Die Referent*innen

  • Christina Clemm, Fachanwältin für Strafrecht in Berlin und Autorin des jüngst erschienen Buches „AktenEinsicht. Geschichten von Frauen und Gewalt“
  • Sophia Wirsching, Geschäftsführerin des Bundesweiten Koordinierungskreises gegen Menschenhandel e.V. (KOK), bietet einen Einblick in die jüngst veröffentlichte Fachpublikation des KOK „Menschenhandel in Deutschland – Rechte und Schutz für Betroffene“
  • Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff ein Grußwort zu seinem Auftakt als Schirmherr von BBMeZ

Die Betrachtung einer spezifisch bremischen Perspektive ermöglicht die anschließende Podiumsdiskussion der Referent*innen im Austausch mit der Bremer Fachberatungsstelle BBMeZ.

In der Hoffnung auf einen intensiven und fachlich bereichernden Austausch, besteht die Bitte um eine verbindliche Anmeldung bis zum 28.10.2020 an info.bz@inneremission-bremen.de mit Hilfe des Anmeldebogens. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bitte berücksichtigen Sie eine Covid-19 bedingte beschränkte Anzahl der Teilnehmer*innen. Das Hygienekonzept wird mit Bestätigung der Teilnahme verschickt.

Die alljährliche Konferenz der Landesfrauenräte fand dieses Jahr mit dem Themenschwerpunkt „Geschlechtergerecht aus der Krise“ statt. Vom 18. bis 19. September 2020 trafen sich die 16 Landesfrauenräte virtuell in Rostock. Unter dem diesjährigen Vorsitz des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern nahmen mehr als 100 Teilnehmer*innen an der online-Konferenz teil.

„Die Covid-19-Krise hat gezeigt, Frauen stellen mit ihrer zum großen Teil schlechtbezahlten Arbeit in systemrelevanten Berufen und ihrer unbezahlten Care- und Sorgearbeit die Grundversorgung der Gesellschaft sicher und tragen so die Hauptlast in der Krise. Viel zu spät sind jedoch die Auswirkungen dieser Mehrfachbelastung (Betreuung, mobiles Arbeiten, Homeschooling und Haushalt) von Frauen und Müttern in den Blick von Entscheidungsträger*innen geraten“, heißt es in der Resolution „Geschlechtergerecht aus der Krise“.

Des Weiteren diskutierten die Vertreter*innen aus den Bundesländern intensiv den Stand der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland und verabschiedete die Resolution „Istanbul-Konvention – endlich umsetzen – auch in Ländern und Kommunen“.

 

Die Pressemitteilung und die Resolutionen der KLFR 2020 finden Sie hier:

Pressemitteilung der KLFR 2020

Resolution der KLFR 2020 – Istanbul-Konvention

Resolution der KLFR 2020 – Geschlechtergerecht aus der Krise

 

Allgemeine Informationen über die KLFR, die Beschlüsse der KLFR seit 1996 sowie Links zu allen Landesfrauenräten sind unter folgendem Link zu finden:
https://klfr-deutschland.jimdo.com/

Auftaktveranstaltung am 21.10.2020, 18 Uhr auf der „Alex“
Anmeldungen an fgs@bpw-bremen.de

    • Studierst du als Erste in deiner Familie?
    • Steht dein Studienabschluss bald an?
    • Lebst du in Bremen und umzu?
    • Weißt du noch nicht genau, was beruflich kommen soll?

    Studentinnen aus nicht-akademischen Haushalten werden bei ihrem Hochschulabschluss bzw. Start ins Berufsleben durch eine Mentorin und ein weltweites Netzwerk von Frauen unterstützt – alles kostenlos im Rahmen des Projekts: First Generation Students des BPW-Bremens. Weitere Infos zum Projekt  zum BPW erhältst du unter www.bpw-bremen.de.

    Verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung auf der Alex bis zum 16.10.2020 an fgs@bpw-bremen.de