In den nachbarschaftlich organisierten Suppenküchen mit Wäscheraum, Freizeit- und Betreuungsangeboten treffen sich regelmäßig Nachbar*innen. Wer eine Schicht übernimmt, wird dafür bezahlt vom Job freigestellt. Das Unterrichtsfach «Füreinander sorgen» hat dazu beigetragen, dass Sorgearbeit ein gesellschaftlich anerkannter Wert wurde. Pflegeheime und Krankenhäuser sind vergesellschaftet und mit ausreichend Personal ausgestattet. Gesundheitsversorgung und Sorgearbeit wird an den Bedürfnissen aller Menschen dieser Stadt organisiert, nimmt Bezug auf alle Geschlechter und Nationalitäten.

Was ist euer Traum? Wie stellt ihr – wie stellen wir uns eine Stadt vor, in der die Sorge umeinander und um uns selbst im Zentrum steht? Welche Angebote stehen uns als ganz verschiedene Einwohner*innen zur Verfügung? Wie sehen unsere Quartiere, unsere Parks und Spielplätze aus?

Eine «Sorgende Stadt» ist heute noch eine Utopie. Aber wenn wir sie uns genau ansehen, dann sehen wir, dass schon Schritte in diese Richtung unternommen werden. In Bremen und darüber hinaus gibt es zahlreiche Initiativen, die sich seit langem Fragen nach einem guten Leben für alle stellen. Inspirieren und motivieren können weitere Projekte aus der ganzen Welt – von Uruguay über Hawaii bis nach Spanien.

Bei diesem Treffen wollen wir entwickeln, wie eine Sorgende Stadt aussehen könnte und was das in Bremen bedeuten würde. Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam träumen und konkret überlegen, welche Schritte wer wie in Angriff nehmen kann und was es dafür braucht.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter alex.wischnewski@rosalux.org.

Link: https://zoom.us/j/98583065664?pwd=YlBFQkU2aFAvOUwxdFJiZGF2TFpYZz09

Die Veranstaltung wird organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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